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Ergebnisevaluation


Anhand der vorgegebenen Ziele wird am Ende (z.B. der finanzierten Laufzeit oder des gesetzten Zeitrahmens) festgestellt, ob das Projekt, die Dienstleistung oder das Produkt erfolgreich war oder nicht. Kriterien zur Beurteilung können u.a. sein:

1.  Zieldefinition und Zielerreichung, 2.   Dokumentation, 3.   Zufriedenheit, 4.   Außenwirkung/Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit, 5.   Erfahrungsaustausch, 6.   Offenheit gegenüber Problemen, 7.   Rückhalt bei den Akteuren und Verantwortlichen, 8.   Nachhaltigkeit, 9.   Vernetzung, 10. Übertragbarkeit/Anwendbarkeit, 11. Ressourcenoptimierung (Finanzen, Personal, Rahmenbedingungen), Effizienz, Zielerreichungsgrad, 12. Verbesserungspotenziale, 13. Demografische Entwicklung


Prozessvaluation


Im Gegensatz bzw. In Ergänzung zur Ergebnisevaluation kann bei der Prozessevaluation ein Projekt nicht nur am Ende beurteilt werden, bei der Prozessevaluation wird ein Projekt kontinuierlich im Zeitverlauf betrachtet. Aus dieser Unterscheidung lässt sich bereits ablesen, dass eine Ergebnisevaluation lediglich den Erfolg eines Projektes, z.B. mittels Zielerreichungsgrad, bewerten kann, während durch eine Prozessevaluation auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten die einzelnen Schritte beurteilt werden können, so dass auch Interventionen möglich sind, falls das Projekt in eine nichtintendierte Richtung läuft.


Aktivierende Evaluation


Durch den Evaluationsprozess angeregte Verbesserungen gehen über die reine Bewertung hinaus hin zu einer Weiterentwicklung durch Evaluation. Diese aktivierende Evaluation ist gerade bei der Evaluation von Netzwerken sinnvoll, da sie häufig die Anschluss-Finanzierung durch die frühzeitige Schaffung nachhaltiger Strukturen bereits während des Projektverlaufs erleichtert. Sie findet in engem Zusammenspiel mit dem Projektmanagement statt und verbindet die einzelnen Maßnahmen mit der übergeordneten Zielsetzung des Projektes in allen Stadien des Projektes.